In der ersten Folge im Rahmen der SandstrandSEO Orgie geht es darum, wie Bella Boosen ihrem Alltag entflieht und direkt am Flughafen in scheinbar unüberwindbare Schwulitäten gerät.

Ein gieriger Kellner mit übermenschlichem Ständer, der Bellas Weg ins Flugzeug erschwert. Aber lies selbst oder lass es dir von deiner Mami als Gute-Nacht-Lecktüre vorschwafeln, du Flutschfinger!

Endlich Urlaub!

Ich bin restlos bedient!

Da freust du dich das ganze Jahr auf den Sommerurlaub und dann werfen dir alle möglichen Fieslinge Steine zwischen die Beine.

Für ein bißchen Frohsinn nimmst Du einen gerammelt vollen Flieger mit jeder Menge Arschgeigen in Kauf.

Schlägst dich am Zielflughafen bei der Autovermietung mit minderbemittelten, Einheimischen herum. 

Fährst im viel zu klein Fiat 500, in denen kaum deine Brüste Platz finden, im hitzigen Verkehr mit verschwitzter Ritze durch die engen Gassen einer modrigen Großstadt.

Doch plötzlich lässt du den Alltag und den Stress hinter dir, mit einem lange drückenden Magenwind entschwinden.

Doch bis es endlich so weit ist, hatte ich noch einige Hürden zu nehmen wie eine Siebenkämpferin in der gleichnamigen Disziplin.

Die ersten Probleme bekam ich direkt am Flughafen in Person eines schmierigen Kellners, der mich mit seinen Blicken auszog.

Aber der Reihe nach wie bei einer Marketing-Aktion im örtlichen Puff.

Der schmierige Kellner

Meine Reise beginnt an einen verregneten Donnerstag. Ich hasse dieses inspirierende Düsseldorf! 

Mittelfingerschwenkend bahnte ich mir meinen Weg über die furzenge Flugzeugtreppe. Ich wollte, dass jeder sieht, wie wenig ich von den Flughafen-Leuten halte. 

Froherweise war ich schnellst im wohligwarmen Flugzeug und schmiegte meinen schlüpferlosen Hintern in den durchgesessen Sessel der bereits angenehm vibrierenden Maschine.

Anschnallen empfinde ich als Beleidigung. Heimlich versteckte ich den Gurt, damit ihn diese doofe Stewardess-Kuh nicht sehen kann.

Ein schlechtes Gewissen plagte mich die ganze Zeit. Wann würde dieser Flieger endlich anheben und das kleinkarierte Düsseldorf verlassen!? Ständig in Angst aber durchaus  auch aufgeregt, blickte ich aus dem kleinen busenförmigen Fenster. Das Rollfeld bewegte sich noch nicht.

Er würde mich doch nicht noch zur Rechenschaft ziehen?

Nur, weil ich im Eifer des Gefechts das Wichtigste vergessen hatte!

Ich erinnere mich daran, als wär es gestern gewesen. Dabei war es gerade mal eine halbe Stunde her, seitdem mich dieser schmierige Kellner angemacht hatte.

Ich hatte mein orangenes Mini-Cabrio wie üblich auf dem Behindertenparkplatz abgestellt und schwang meinen gestählten Körper ins nächstbeste Flughafen-Bistro. Ich hatte einen unmenschlichen Kohldampf.

Alles in mir verzehrte sich nach einem dicken, fetten Würstchen. 

Ich hatte nichts einstecken und wollte mir trotzdem eins einfahren.

Also bestellte ich das teuerste Gericht auf der Karte und verleibte es mir ohne Reue ein, als wäre verkaufsoffener Sonntag bei Haundemm.

Meine Leopardenleggins spannte schon mehr als ohnehin schon, als ich feststellte, dass ich nicht unbeobachtet mampfte.

Rund elf Meter entfernt stand ständig ein strammer Kellner und hielt einen stattlichen Ständer mit der Tageskarte in die Höhe. Dabei warf mir der schmierige Widerling einen bedeutungsschwangeren Blick zu.

Mir war klar, dass der Stelzbock meinen Hintern keine Sekunde aus seinen gefernden Augen lassen würde. 

Also musste ich mir eine wirkungsvolle Ablenkung einfallen lassen.

Den legendären Trick mit der heraushängenden Brust hatte ich schon zu oft gebracht. Außerdem wollte eher weniger von seiner sich nach mir verzehrenden Aufmerksamkeit, um ungestört stiften gehen zu können.

Leider befanden sich die stinkenden Weiber-Scheißhäuser tiefer im Feindesland, als dass ich diese Option überhaupt in Erwägung zog.

Also blieb mir nur den Kellner mit meinem Glas zu bewerfen in der Hoffnung ihn gerade so hart zu treffen, dass er kurzzeitig außer Gefecht gesetzt sein würde, aber nichts von seiner Potenz verlieren würde.

Gesagt getan. 

Oft ist aber der Wunsch Vater des Gedanken. Ich traf ihn nicht am Kopf, sondern volle Möhre in die Kronjuwelen.

Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt, aber seinem peinlichen Gejammer nach zu urteilen, müsste es vergleichbar mit einem eingerissen Fingernagel sein. Kein schöner Klang!

Hast du schon Mal ein Glas oder ein anderen Gegenstand in die Leistengegend gezimmert bekommen?

Dann kannst du vielleicht verstehen, wie es dem Kellner ging.

Ich hatte allerdings nicht lange Zeit das Weite zu suchen, dann vom Geschrei wurde der Chef des Lokals magnetisch angezogen wie ein Metalldildo.

Also nahm ich meine Tasche, stopfte Pfeffer und Salz hinein und  rannte blitzschnell aus dem Lokal.

Ich hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Will sagen: einen polnischen ohne Bezahlung. 

Du wirst dich sicher fragen, ob der widerliche Kellner noch vor dem Abflug stellen konnte und wenn ja, ob ich ihm erneut entkommen konnte oder er mich mit Brüsten voraus gegen die Wand drückte,

Bleibe am besten hier und warte 24 Stunden bis der nächste Teil meiner Reise-Eskapden veröffentlicht wird.

Oder du sicherst dir jetzt sofort den nächsten Teil per E-Mail, du räudiger Welpe!